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Dublin – Hallowe’en in Irland

Irland gehört geografisch zu den Britischen Inseln, auch wenn die Republik Irland natürlich nichts mit dem Vereinigten Königreich zu tun hat. Doch trotz aller Unterschiede gibt es durchaus viele Gemeinsamkeiten.

Wir wollten eigentlich immer schon einmal nach Irland, aber da es noch so viele Gegenden in UK zu entdecken gab und gibt, haben wir es irgendwie nie geschafft auf die grüne Insel zu fahren. Wegen des anstehenden Brexit haben wir dann doch einmal alle anderen Pläne umgeschmissen und kurzfristig zumindest einmal ein verlängertes Wochenende in Irland geplant – sozusagen ein kurzer Schnupperurlaub. Und dafür fiel unsere Wahl auf Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland und das dann auch noch während Halloween. Und das war keine schlechte Wahl für einen Einstieg auf diese schöne Insel, wie es sich während der drei Schönen Tage herausstellen sollte.

Temple Bar – Die Amüsiermeile Dublins

Wer sie nicht gesehen hat, der war noch nicht in Dublin. Auf einer Größe weniger Häuserblocks, entlang der Fleet Street, befindet sich Temple Bar auf der Südseite des Flusses Liffey. Es ist architektonisch nicht die allerschönste Ecke der Stadt, aber das macht sie mit einer Pub-Dichte weg, die ihresgleichen sucht. Es reiht sich wirklich ein Pub an das andere, unterbrochen nur von Souvenir-Läden und Restaurants. Und hier trifft sich wirklich die Jugend der Welt, und das so ausgeprägt, dass wir den Eindruck hatten nur sehr wenige echte Iren in diesem Viertel gesehen zu haben.

Nachts ist hier die Hölle los ...
Nachts ist hier die Hölle los …
Es war zwar erst Ende November, aber die Pubs waren alle schon festlich geschmückt
Es war zwar erst Ende November, aber die Pubs waren alle schon festlich geschmückt

Der River Liffey

Der Fluss läuft quer durch Dublin und trennt die Stadt in Nord und Süd. Uns hat es im südlichen Teil besser gefallen, aber wir haben bei weitem ja nicht noch alles gesehen.

Wunderbare Stimmung zur blauen Stunde
Wunderbare Stimmung zur blauen Stunde
Die Half-Penny Bridge, eine der meist gequerten Fußgängerbrücken verbindet Temple Bar und die Innenstadt
Die Half-Penny Bridge, eine der meist gequerten Fußgängerbrücken verbindet Temple Bar und die Innenstadt

Im Südteil der Stadt liegen etliche Regierungsgebäude und herrliche Wohnhäuser im Georgianischen Baustil. Eine wirkliche Oase in der Hektik der Großstadt ist St. Stephen‘s Green, ein nicht allzu großer, dafür aber sehr gepflegter und wunderschöner Park. Hier konnten wir mal für eine Stunde verweilen und durchatmen.

Wunderbare Herbstfarben im St. Stephen‘s Green
Wunderbare Herbstfarben im St. Stephen‘s Green

Ebenfalls auf der Südseite liegt das Trinity College, einer der ältesten Universitäten Nordeuropas und auf jeden Fall einen Besuch wert. Man kann auch hier herrliche herumschlendern und die sehenswerten Gebäude betrachten. Und wer unbedingt will kann sich auch das „Book of Kelts“ und die dazugehörige Ausstellung ansehen, eines der historisch wichtigsten und ältesten Kulturgüter Irlands.

Tipp: Auf jeden Fall Tickets online kaufen, ansonsten muss man mit langen Wartezeiten beim Ticketkauf rechnen. Es war schon sehr interessant, aber eben leider auch unglaublich überlaufen.

Der Mittelpunkt von Trinity
Der Mittelpunkt von Trinity

Howth – Irland direkt vor den Toren der Stadt

Nur eine kurze Fahrt mit der S-Bahn entfernt liegt Howth, direkt an der Dublin Bay. Es ist ein ganz bezauberndes Fischerdörfchen an der Küste mit zahlreichen Cafés, Pubs und Restaurants. Und direkt am Dorfrand beginnt ein wunderbarer Wanderweg über die Klippen mit herrlicher Aussicht auf Howth und die Irische See. Leider war der Weg an diesem Tag unglaublich überlaufen – an manchen engen Stellen gab es sogar Staus. Ich will gar nicht wissen wie es hier im Sommer zugeht …

Blick zurück auf Howth
Blick zurück auf Howth

Auch der obere Teil des Dorfes ist sehr ansprechend und wie gesagt, es war ja auch Halloween. Aber noch nie hatte ich ein Pub mit so abgefahrener Halloween Dekoration gesehen wie dieses hier:

Die hat man offensichtlich vor dem Pub verdursten lassen ...
Die hat man offensichtlich vor dem Pub verdursten lassen …

Am Abreisetag besuchten wir noch das Irish Whiskey Museum, etwas was ich allen nur ans Herz legen kann. Ich habe im Laufe der Jahre so einige Schottische Destillerien besucht und weiß so ziemlich alles über die Whisky-Produktion was man als Laie wissen kann, aber das steht hier auch gar nicht so im Vordergrund. Hier wird bei einer Tour viel mehr die Geschichte des Irish Whiskeys vermittelt und die besteht aus mehr als Jameson Whiskey. Darüber hinaus war unser Tour-Guide ausgesprochen witzig und unterhaltsam und hatte viel interessante Geschichten zu erzählen. Wie gesagt, hingehen, Spaß haben und hinterher (in der Tour inkludiert) noch drei leckere Irish Whiskey probieren. Das macht Laune …

Die Tasting-Bar - hier hätte ich gerne noch mehr Zeit verbracht

Die Tasting-Bar – hier hätte ich gerne noch mehr Zeit verbracht

Tipp: Unbedingt eine Reisezeit außerhalb der Ferienzeiten raussuchen. Die vielen Touristen verlaufen sich nicht so gut, da die Stadt nicht so groß ist und die Sehenswürdigkeiten relativ nahe beinander liegen.

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